Samstag, 19. Dezember 2020

Parkanlagen: Bunter Garten - Das Grüne Herz von Mönchengladbach

Die größte Parkanlage in meiner Stadt, auch die vielfältigste und die sauberste. Sie erstreckt sich von der Kaiser-Friedrich-Halle bis zum Hauptfriedhof und ist in mehrere Bereiche unterteilt. Der Kaiserpark und der Botanische Garten sind die bekanntesten Teile der Gesamtanlage.
Dieser riesengroße Park besticht durch seine Weitläufigkeit und Vielseitigkeit! Man kann dort einen ganzen Tag verbringen und man hat nicht alles gesehen. Es gibt wunderschöne Ecken zum Verweilen und Entspannen. Die Länge des Parks ist ideal für Jogger. Für einen ausgedehnten Spaziergang ist es ebenfalls bestens geeignet.
Der Anfang vom Bunten Garten wurde mit dem Kaiserpark im 1890 gelegt. Die Größe ist beachtlich ca. 30 Hektar. Insgesamt sind dort ca. 4000 Arten und Sorten von verschiedenen Gewächsen vertreten, darunter Laubgehölze, Nadelgehölze und Stauden. Die Besonderheit - seltene Rhododendronsammlung.

Ich war im vorletzten 4. Abschnitt und machte eine schöne Runde. Dabei habe ich eine Gruppe von interessanten Bäumen entdeckt. Die Rinde war wunderschön hell und blätterte seltsam ab. Diese Baumart kannte ich nicht und war sehr überrascht, als ich erst zu Hause erfahren habe, was das ist. 
Die Himalaya-Birke (Betula utilis) ist, wie der Name schon sagt, in Himalaya heimisch. Ein schöner Baum, der bis zu 35 m hoch werden kann. Anspruchslos, widerstandsfähig mit auffälliger Laubfärbung im Herbst. Die Blütezeit ist von Mai bis Juli. Leider ist diese Baumart, wie alle Birkenbäume, unattraktiv für Bienen und Co. Die Bestäubung von männlichen (Kätzchen) und weiblichen Blüten erfolgt durch den Wind. 
 
Hat sich jemand schon gefragt warum die Birkenrinde weiß ist?
Das ist ein Phänomen der Natur. Die weiße Farbe schützt den Baum von starken Sonnenstrahlen und Hitze. Auch im Winter bei wechselhaften Temperaturen wird das Risiko von Schäden durch die Sonne reduziert. Die Sonnenstrahlen werden reflektiert und die Birke kühlt sich selbst ab. Eine außergewöhnliche Natureigenschaft.
 

Freitag, 18. Dezember 2020

Parkanlagen: Schmölderpark – die grüne Oase Rheydts

Das ist eine schöne und überschaubare Parkanlage, die eine lange Geschichte hat. Carl Julius Schmölder (1838-1906) war ein industrieller Unternehmer, geboren in Rheydt (heute Mönchengladbach). Er war der Gründer des „Verschönerungsvereins“, der unter anderem auch die Entstehung dieser grünen Anlage im Schmölderpark förderte. Die Parzelle für den Park war eine verwilderte Waldparzelle. In 1892-1893 fanden die wichtigsten Baumaßnahmen statt und der Park bekam seinen ersten Namen Kaiserpark. Im April 1893 wurde der Kaiserpark feierlich der Öffentlichkeit übergeben und später im 1949 in Schmölderpark umbenannt.
Dieser
Park, fast 16 ha, besticht durch seine klaren Linien. Es gibt einen kleinen Teich, der wunderbar zum Gesamtbild passt. Der imposante Pavillon wird als Konzertmuschel genutzt. Der historische, über 25 Jahre alte, Gedichtweg zieht sich durch die Anlage. Auch ein Ehrenfriedhof ist in den Park integriert. Außerdem noch Spielplätze und das Restaurant-Gebäude von der ehemaligen Vitrine, die leider aufgegeben wurde. 
 
Ca. 180 Jahre alte Buchen gehören noch heute zum Grundbestand. Auch seltene Nadelgehölze schmücken diese grüne Oase. Große Wiesen und gut angelegte Blumenrabatte sind für Besucher eine Augenweide. Angenehme Sitzplätze laden zum Verweilen ein. Die ganze Anlage ist sehr gepflegt und erstaunlich sauber! Meine Sauber-Aktion war zum ersten mal nicht erfolgreich, es gab einfach keinen Müll!!!
Um die Parkanlage kümmert sich der Förderverein Schmölderpark e.V.

Donnerstag, 17. Dezember 2020

Winterbalsam für die Hände

Ich habe ein uraltes Rezept für die Handcreme aus Ringelblumen gefunden. Das ist ein einfaches Rezept und hat mich für meinen Winterbalsam inspiriert. So konnte ich meine eigenen Ideen umsetzen. Da ich auf der Arbeit Gummihandschuhe tragen muss, brauchen meine Hände besonders viel Zuwendung.

Das alte Rezept:
1 Hand voll getrockneten Ringelblumenblüten
100 ml Olivenöl
20 g Bienenwachs
3-4 Tropfen ätherisches Öl

Mein Rezept:
1 EL getrocknete Rosenblütenblätter
90 ml Olivenöl
10 ml Rizinusöl
20 g Bienenwachs
1 TL Honig
10 Tropfen ätherisches Cistrosenöl/Labdanum
Die Rosenblütenblätter mit Olivenöl vermischen. Im Wasserbad gute 20 Min. heiß ziehen lassen ohne intensiv zu kochen. Dann herausfiltern. Das Öl wieder ins Wasserbad stellen und darin Bienenwachs schmelzen, vorsichtig rühren. Vom Herd nehmen, den Honig und Rizinusöl dazu geben, schön glatt rühren. Ganz zum Schluss das ätherische Öl tropfenweise zugeben, durchmischen und schnell abfüllen. Den Balsam offen stehen lassen bis es sich abkühlt. Haltbarkeit ist mind. ein halbes Jahr, aber bis dahin habe ich das schon verbraucht.
  • Olivenöl spendet viel Feuchtigkeit und macht trockene Hände wieder zart.
  • Rizinusöl ist hervorragend für strapazierte und gereizte Haut.
  • Honig ist pflegend.
  • Bienenwachs - antibakteriell.
  • Rosenblütenblätter sind besonders gut für empfindliche Haut.
  • Cistrosenöl heilt kleine Risse und Wunden.
Mit diesem Winterbalsam werden meine Hände gut durch den Winter kommen!  

Dienstag, 15. Dezember 2020

So einfach

Mehr Weihnachten brauche ich nicht... Diesmal gab es sehr wenig Deko bei mir. Ich mag keinen Überfluß mehr. Ein wenig Natur auf dem Tisch, eine Bienenwachskerze und ich bin glücklich und zufrieden.


Montag, 14. Dezember 2020

Ewilpa im Winter

Es sieht zwar gar nicht nach Winter aus, aber wir haben Dezember. Die letzte große Aktion war genau vor einem Monat. An diesem Tag wurden 70 heimische Sträucher und 12 heimische Bäume eingepflanzt. Da ich nicht dabei war, kann ich nichts berichten. Aber bei Meike Koppmann, die Ewilpa ins Leben gerufen hat, kann man darüber nachlesen.
Bis 2021!!!