Freitag, 18. Dezember 2020

Parkanlagen: Schmölderpark – die grüne Oase Rheydts

Das ist eine schöne und überschaubare Parkanlage, die eine lange Geschichte hat. Carl Julius Schmölder (1838-1906) war ein industrieller Unternehmer, geboren in Rheydt (heute Mönchengladbach). Er war der Gründer des „Verschönerungsvereins“, der unter anderem auch die Entstehung dieser grünen Anlage im Schmölderpark förderte. Die Parzelle für den Park war eine verwilderte Waldparzelle. In 1892-1893 fanden die wichtigsten Baumaßnahmen statt und der Park bekam seinen ersten Namen Kaiserpark. Im April 1893 wurde der Kaiserpark feierlich der Öffentlichkeit übergeben und später im 1949 in Schmölderpark umbenannt.
Dieser
Park, fast 16 ha, besticht durch seine klaren Linien. Es gibt einen kleinen Teich, der wunderbar zum Gesamtbild passt. Der imposante Pavillon wird als Konzertmuschel genutzt. Der historische, über 25 Jahre alte, Gedichtweg zieht sich durch die Anlage. Auch ein Ehrenfriedhof ist in den Park integriert. Außerdem noch Spielplätze und das Restaurant-Gebäude von der ehemaligen Vitrine, die leider aufgegeben wurde. 
 
Ca. 180 Jahre alte Buchen gehören noch heute zum Grundbestand. Auch seltene Nadelgehölze schmücken diese grüne Oase. Große Wiesen und gut angelegte Blumenrabatte sind für Besucher eine Augenweide. Angenehme Sitzplätze laden zum Verweilen ein. Die ganze Anlage ist sehr gepflegt und erstaunlich sauber! Meine Sauber-Aktion war zum ersten mal nicht erfolgreich, es gab einfach keinen Müll!!!
Um die Parkanlage kümmert sich der Förderverein Schmölderpark e.V.

Donnerstag, 17. Dezember 2020

Winterbalsam für die Hände

Ich habe ein uraltes Rezept für die Handcreme aus Ringelblumen gefunden. Das ist ein einfaches Rezept und hat mich für meinen Winterbalsam inspiriert. So konnte ich meine eigenen Ideen umsetzen. Da ich auf der Arbeit Gummihandschuhe tragen muss, brauchen meine Hände besonders viel Zuwendung.

Das alte Rezept:
1 Hand voll getrockneten Ringelblumenblüten
100 ml Olivenöl
20 g Bienenwachs
3-4 Tropfen ätherisches Öl

Mein Rezept:
1 EL getrocknete Rosenblütenblätter
90 ml Olivenöl
10 ml Rizinusöl
20 g Bienenwachs
1 TL Honig
10 Tropfen ätherisches Cistrosenöl/Labdanum
Die Rosenblütenblätter mit Olivenöl vermischen. Im Wasserbad gute 20 Min. heiß ziehen lassen ohne intensiv zu kochen. Dann herausfiltern. Das Öl wieder ins Wasserbad stellen und darin Bienenwachs schmelzen, vorsichtig rühren. Vom Herd nehmen, den Honig und Rizinusöl dazu geben, schön glatt rühren. Ganz zum Schluss das ätherische Öl tropfenweise zugeben, durchmischen und schnell abfüllen. Den Balsam offen stehen lassen bis es sich abkühlt. Haltbarkeit ist mind. ein halbes Jahr, aber bis dahin habe ich das schon verbraucht.
  • Olivenöl spendet viel Feuchtigkeit und macht trockene Hände wieder zart.
  • Rizinusöl ist hervorragend für strapazierte und gereizte Haut.
  • Honig ist pflegend.
  • Bienenwachs - antibakteriell.
  • Rosenblütenblätter sind besonders gut für empfindliche Haut.
  • Cistrosenöl heilt kleine Risse und Wunden.
Mit diesem Winterbalsam werden meine Hände gut durch den Winter kommen!  

Dienstag, 15. Dezember 2020

So einfach

Mehr Weihnachten brauche ich nicht... Diesmal gab es sehr wenig Deko bei mir. Ich mag keinen Überfluß mehr. Ein wenig Natur auf dem Tisch, eine Bienenwachskerze und ich bin glücklich und zufrieden.


Montag, 14. Dezember 2020

Ewilpa im Winter

Es sieht zwar gar nicht nach Winter aus, aber wir haben Dezember. Die letzte große Aktion war genau vor einem Monat. An diesem Tag wurden 70 heimische Sträucher und 12 heimische Bäume eingepflanzt. Da ich nicht dabei war, kann ich nichts berichten. Aber bei Meike Koppmann, die Ewilpa ins Leben gerufen hat, kann man darüber nachlesen.
Bis 2021!!!

Sonntag, 22. November 2020

Die kleine Reparatur

Dieses Bärchen brachte seine Mama zu mir, weil seine Augen nicht mehr sehen konnten. Und weil ich dieses Stofftier gemacht habe, war es einfach das Problem zu beheben. Mit der richtigen Nadel geht das schnell und trotzdem muss man sich genug Zeit lassen. 

Das Bärchen ist schon 8 Jahre alt und kann jetzt wieder sehen ;-)

Sonntag, 8. November 2020

Teil 2: Ein Stück Seife verändert mein Leben

Meine Aleppo-Seife
Ein Stück Seife hat tatsächlich meine Welt verändert. Als ein naturliebender Mensch habe ich immer versucht im Einklang mit der Natur zu leben und mein Leben dementsprechend zu gestalten. Ich betrachte die Natur in ihrer Ganzheit als Quelle des Lebens und mich selbst als ein Teil davon. 
Mit den kleinen Aleppo-Seifen von Zhenobya kam auch ein gewaltiges Umdenken in meinem Kopf. Das hat mich zu einer Auseinandersetzung mit meiner Lebensweise gebracht und schaffte einen positiven Durchbruch in meinem Bewusstsein. Solche Ereignisse, die im Inneren stattfinden, haben auch eine Auswirkung auf das Äußere, sprich Verhaltensweise.
 
Seife – Palmöl – Verpackung – Müll – Umweltschutz – Naturkosmetik – Essgewohnheiten – mein Projekt „Mach-Natur-Sauber“

Das sind die wichtigsten Themen, die auf dieser abenteuerlichen Reise zustande kamen.

Meine erste Seife von Zhenobya war die „Haarwaschseife mit 7 Ölen“, die ich von meiner Frisörin bekommen habe. Mit dem ersten Versuch meine Haare damit zu waschen, war ich unzufrieden und benutzte diese Seife für die Hände. Heute weiß ich, der Erfolg von dieser Haarwaschseife liegt in Geduld und es ist eine Wohltat - nach der Haarwäsche als krönenden Abschluss noch die Essigspülung (saure Rinse) zu benutzen.

Ich fand die erste Zhenobya-Seife aus Aleppo super, habe mich aber nicht weiter damit beschäftigt. Warum auch, Seife ist Seife und es gibt so viele tollen Seifen mit so einem tollen Duft, die so verlockend und in ein schönes buntes Papier eingewickelt sind usw. Die „Haarwaschseife mit 7 Ölen“ steckte in einer „langweiligen“ festen Papierverpackung und Geruch war nichts Besonderes. Die Wirkung stand damals für mich nicht im Vordergrund.

Seife und Wirkung? Wer kennt das schon…

Dafür aber Seife und Sauberkeit – ja.

Seife und Duft – JA!

Das ist ein Phänomen - wir wollen immer, dass die Seife duftet. Ich wasche doch den Geruch ab. Die Haut sollte gepflegt werden und nicht duften! Und, dass diese Duftzusätze oft synthetischer Natur sind, die Haut austrocknen und durch den Abfluss auch in unser Grundwasser gelangen – darüber machen wir uns keine Gedanken.

Also nach der Haarwaschseife war ich mit Zhenobya durch, dachte ich. Man sieht sich immer zweimal im Leben. Und manchmal ist das zweite Mal ausschlaggebend.

Eines Tages bekam ich ein geniales Geschenk mit Mini-Proben von fast allen Zhenobya-Seifen! Dazu auch die Info über die Hintergründe und Zusammenhänge, was die Natur und Umweltschutz betrifft. Auf einmal sah ich das Ganze mit anderen Augen.

Das passierte in Juni 2019. Diesen Tag werde ich nie vergessen!

Dieser Tag stellte mein ganzes Leben auf den Kopf.

Ich schnupperte an den kleinen Seifenstückchen, wunderte mich über diese ganze Vielfalt und auch die ganzen Pflege-Eigenschaften. Die Person, die mich beschenkt hat, gab mir ja genug Information dazu mit Empfehlung, mich damit zu beschäftigen. Jetzt wollte ich mich mit diesem Thema „Seife“ beschäftigen. Ich hatte schon gewisse Ansätze, habe selbst versucht meine eigene Seife herzustellen, was mich nicht so begeistert hat.

Plötzlich hatte ich Déjà-vu, mir kam das so bekannt vor! Ich kannte diese Seifen schon, bloß woher? Dann sah ich die Haarwaschseife. Aha! Die kenn ich doch, was für ein Zufall…

Kurze Zeit darauf bestellte ich meine erste kleine Auswahl von Aleppo-Seifen. Ich war total begeistert! Und gleichzeitig kam bei mir die Frage auf: Was ist der Unterschied zu den anderen Seifen?

Was ist der Unterscheid zwischen Zhenobya-Seifen und all die anderen, die ich schon mal ausprobiert habe?

Geruch? Ja, aber das ist für mich in diesem Falle kein Maß.

Die Inhaltstoffe schon!

Eigentlich müsste man sich andersrum fragen:

Was hat diese Aleppo-Seife, was die anderen Seifen nicht haben?

Aber diese Frage war schnell und noch im Vorfeld beantwortet – die besonders wirksamen, pflegenden Eigenschaften von Oliven- und Lorbeeröl.

Was haben also die anderen Seifen, was die Aleppo-Seife nicht hat?

Man muss nicht lange nach der Antwort suchen – all die anderen, die ich in einem Geschäft gesehen habe, hatten Palmöl. Palmöl? Hä??? Da hab ich schon mal was davon gehört. Palmöl mochte ich nicht, genauso wie Kokosöl, das betraf aber ehe das Essen und nicht die Pflegeprodukte.

Das war meine nächste Frage: Was ist Palmöl und warum muss das in die Seife rein?

Auf der Suche nach der Antwort entdeckte ich die Sachen, die mich schockiert haben! Das Thema „Palmöl“ ist ein Fass ohne Boden, aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, weil es überall drinnen steckt, was wir tagtäglich benutzen. Ein billiges Produkt, das unser gesamtes Gleichgewicht auf dem Planeten zerstört und der Preis dafür ist unsere Umwelt. Ein teurer Preis für so ein billiges Produkt.

Also ich habe meine Antwort bekommen und tauchte in die Welten ein, die mich in die Tiefe zogen -  mein altes verfahrenes Denken bekam an allen Ecken Risse. Plötzlich habe ich verstanden, so möchte ich nicht mehr weiter leben. Ich will nicht mehr blind und taub sein!

So fing ich an, mich intensiv mit der Materie zu beschäftigen. Und umso mehr ich das tat, umso mehr wollte ich aktiv werden, mein eigenes Leben ändern.

Der Einstieg war diese Aussage von „Zhenobya - Naturseifen und Aleppo Seifen“ http://www.zhenobya.eu/index.html

ORIGINAL ALEPPOSEIFE AUS SYRIEN - „Entgegen vieler Hersteller, die Ihre Produktion nicht mehr in Syrien fortsetzen, produzieren wir unsere Seife immer noch in Syrien. Dies können wir jederzeit durch Ursprungszeugnisse belegen.

....und Original Alepposeife kommt ja schließlich aus Aleppo und nicht irgendwo anders her, der gute Dresdner Stollen kommt ja auch nicht aus Turin......

Entdecken Sie die älteste Seife der Welt...ein Geheimnis zur Pflege von Haut und Haar.“

So begann meine spannende Reise, die auch meine Welt verändert hat.