Samstag, 29. August 2020

Ewilpa: Kräuterspirale

Unser Mini-Team "Kräuterspirale" ist sehr engagiert und fleißig. Wir haben festgestellt, unser Kunstwerk ist ein wenig aus den Fugen geraten und zu groß geworden. Eine Windung wird bestimmt noch unsere Phantasie anstrengen, weil sie nicht so geplant war. Ich habe zwar schon viele Projekte im eigenen Garten/Schrebergarten umgesetzt, aber Kräuterspirale war nicht dabei. Für mich ist es ein Neufeld, umso spannender ist es daran zu arbeiten. Heute haben wir den Sand geholt, um die Drainage zu machen. Das war ein großer Aufwand. Zum Glück haben wir einen freiwilligen Helfer bekommen, der uns mit Muskelkraft unterstützt hat. Fertig sind wir leider nicht geworden. Die meiste Zeit ging für die Fahrerei, um den Sand zu holen, den wir geschenkt bekommen haben. Nach der Drainage soll auch der Bauschutt kommen. Dann wollten wir mit der Trockenmauer anfangen. Da bin ich echt gespannt!
Man merkt, dass der Herbst vor der Tür steht. Die wilden Kräuter und Pflanzen, die so üppig wuchsen, ziehen sich langsam zurück.  
 

Samstag, 22. August 2020

EWILPA – Helfertage

 
Heute war ich schon das 4. Mal hier. Das Wetter hat super mitgespielt und wir haben weiter an der Kräuterspirale und Totholzecke gearbeitet. Unsere Kräuterspirale ist ein tolles Projekt! Wir sind zu zweit im Team und es geht erstaunlich schnell voran. Meine Teamleiterin Jeannette macht dieses Projekt sehr gründlich, das ist ihre Abschlussarbeit, also muss alles "sitzen". Wir beide haben noch nie eine Kräuterspirale gemacht. Das ist echt eine Herausforderung! Aber es macht sehr viel Spaß daran zu arbeiten. Ich lerne dabei viel über Permakultur - das Thema der Arbeit. Meistens sind wir 3 Stunden im Park und müssen natürlich in der Zeit viel schaffen.

Rosa und Gold

Ein Türschild aus Holz. Maße ca. 20x20 cm.
Die Idee mit solchem Schild und Engel hat mich lange beschäftigt. Ich wußte aber nicht, wie ich das umsetzen soll. Die Farbkombination war mir auch nicht klar. Eines Tages sah ich das Schild direkt vor Augen, dann ging es los! Das Ergebnis gefällt mir sehr gut.

Mittwoch, 19. August 2020

EWILPA – Das Interesse wächst!

Heute in meinem Briefkasten fand ich diesen Artikel, das hat mich sehr gefreut!
Meike Kopmann ist links im Bild. Bei Interesse https://www.vrohmut.com/
Ewilpa® Mönchengladbach: Wildes Urban Gardening  befindet sich auf der Konzenstraße, 41063 Mönchengladbach-Eicken, direkt neben dem Sportplatz.

 

Samstag, 15. August 2020

Basteln mit Papier

Eine kleine Box als Geschenkverpackung. Dafür habe ich eine alte auseinander genommen und als Schnittmuster benutzt. Dann einen Engel mittels Schablone übertragen... 

Es ist noch nicht fertig, weil ich für den Deckel noch keine Idee habe...

Samstag, 8. August 2020

Ewilpa - Wilde Schönheiten

Heute ist der Helfertag, nur die unsagbare Hitze hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht! So schreibe ich nicht über die Arbeit im Park, sondern über seine Schönheiten, die dort reichlich vertreten sind. Der Boden ist lehmig, salzstickstoffreich. Die dominierende Pflanze, die ich dort getroffen habe, war für mich die Melde auch der Weiße Gänsefuß genannt. Darüber habe ich hier geschrieben. Genauso viel ist auch Kamille vertreten, dann Schafgarbe, Wilde Möhre. Auch die Gräservielfalt finde ich erstaunlich! Hier und da trifft man seltene Pflanzen, wie Färberdistel oder Nachtkerze. 
Vollkommen unbekannt war für mich
der Schwarze Nachtschatten (Solanum nigrum). Diese Pflanze wächst dort überall. Anhand der winzig kleinen Blüten dachte ich sofort an die blühende Kartoffelpflanze, die auch zum Nachtschattengewächs gehört. Dann hat mir Meike erzählt, was das ist. Und zu Hause habe ich weiter nachgelesen. Diese Pflanze trägt schöne schwarze Früchte, daher auch der Name, aber unreif sind sie giftig. In manchen Ländern kocht man daraus Marmelade. Ich habe keine Lust, so einen Versuch zu starten, obwohl ich sehr experimentierfreudig bin ;-)
Ich habe mich aber in eine andere Pflanze verliebt, die ich schon lange kannte - auch giftiges Nachtschattengewächs und verwandt mit der schönen
Engelstrompete Stechapfel (Datura stramonium). Diese Schönheit mit zarten violetten Knospen wuchs direkt auf dem Platz, wo wir die Totholzecke machten und war dem Tode verurteilt. Sie woanders auf dem Gelände umzupflanzen, hatte keinen Zweck, bei der Trockenheit wäre sie direkt eingegangen. So wächst sie jetzt bei mir im Garten! 
Die Umsiedlung hat sie überstanden, obwohl schwer. Ich dachte schon, sie wird es nicht überleben. Aber nach ein paar Tagen bekam sie noch Knospen und jetzt bildet sie eine kleine stachelige Frucht. Die Blüten gehen abends auf und locken Nachtschwärmer an. Lustigerweise konnte wohl ein ungeduldiges Insekt nicht abwarten, bis die Blüte nachts aufgeht und hat das kleine Loch zum Nektar gemacht. Der Duft ist in den feuchten Sommernächten besonders stark, etwas pudrig-süß, parfumartig. Eine sehr interessante Pflanze, die ich gerne beobachte!

Samstag, 1. August 2020

Ewilpa - Kräuterspirale

Heute war wieder der Helfertag. Zuerst waren wir mit Totholzhecke beschäftigt und dann konnte ich meine Aufgabe wählen. 
So habe ich mich für die Kräuterspirale entschieden. Dieses Projekt besticht allein schon durch die Größe! Mich hat aber das Konzept beeindruckt – hier wird das Projekt mit Permakultur umgesetzt. Und weil mich dieses Thema interessiert, freue ich mich, meinen Beitrag zu leisten. Der Anfang wurde schon gelegt und wir haben weiter gemacht. Es ist noch unglaublich viel zu tun, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut ;-) 
Insgesamt waren wir heute 9 Leute. Alle waren gut beschäftigt. Es macht auch viel Spaß neue Menschen kennenzulernen, die genauso verrückt sind, wie man selber ist.
Und jedes Mal staune ich wie überwältigend artenreich die Natur dort ist!!!

Meike Koppmann – die Initiatorin von diesem Projekt https://www.vrohmut.com/

Donnerstag, 30. Juli 2020

Ewilpa - Wie ist sie?

Ewilpa® Mönchengladbach: Wildes Urban Gardening.
Befindet sich auf der Konzenstraße, Ecke Bayernstraße in Eicken, 41063 Mönchengladbach, direkt neben dem Sportplatz.
WIE ist EWILPA?
Sie ist wunderschön, naturbelassen, eigenwillig und hat ihre eigene faszinierende Ausstrahlung! Über die Jahrzehnte verwilderte dieses Grundstück. Nach den ersten Maßnahmen im Februar 2020 explodierte die Natur im Frühling. Durch die Corona wurden die Arbeiten gestoppt und die wildesten Pflanzen haben sich breit gemacht. 
Mein erster Einsatz war heute. Meike (Meike Koppmann – die Initiatorin von diesem Projekt https://www.vrohmut.com/ ) zeigte mir das große Gelände und steckte mich direkt mit ihren Ideen an. Die Führung war hochinteressant und sehr lehrreich!  
Am vergangenen Samstag, bei meinem ersten Besuch, habe ich die angefangene Feuerstelle gesehen. Sie war schon fertig. So werden nach und nach die Ziele erreicht, und es geht voran. Aber ich war ja nicht nur zum Spaß da, ich wollte auch etwas machen. Meine Aufgabe, Jäten, war kein Hexenwerk. Diese Arbeit kenne ich seit meiner Kindheit. Man kann das hassen oder als eine meditative Beschäftigung betrachten, wo man die eigene Verbindung mit der Natur hautnah erlebt. Ich wählte die zweite Variante und versuchte das meditative Betrachten beim Jäten umzusetzen ;-) Die Sonne knallte auf den lehmigen Boden und ich wunderte mich - trotz Trockenheit blühten die Pflanzen wie wild!
So eine wilde natürliche Pracht habe ich selten erlebt, eigentlich noch nie. Die Pflanze, die mich beim Jäten inspirierte, war mir bekannt, aber ich habe mich nie damit beschäftigt, WEIL sie für mich das Unkraut war. Durch mein eigenes Projekt „Mach Natur Sauber“ ändere ich meine Sichtweise und heute war die beste Möglichkeit dafür! 
 
So habe ich für mich eine interessante und charakterstarke Pflanze entdeckt! Die Melde oder der Weiße Gänsefuß (Chenopodium album) gehört zu den Pionierpflanzen. Diese Pflanzen sind die ersten, die gerade umgegrabene Stellen besiedeln. Sie bearbeiten mit ihren Wurzeln den Erdboden, erhöhen den Stickstoffanteil, speichern die Feuchtigkeit, lockern die Erde. Durch das abfallende Laub im Herbst wird die Melde zum Dünger. Die Verrottung im Winter verändert die Bodenqualität. So wird die Erde für die nächste Generation der Pflanzen vorbereitet. Irgendwann mal geht die Melde von alleine, weil sie ihr Werk getan hat. Nach ihr kommen dann andere Pflanzenarten.
Weißer Gänsefuß liebt ziemlich stickstoffsalzreichen Boden und ist als Zeigerpflanze bekannt, d.h. dort, wo er wächst, sagt er über die Bodenbeschaffenheit aus. Ich war erstaunt, als Meike mir erzählt hat, dass diese Pflanze früher auch als Mehlersatz diente! Dazu hat man die zahlreichen Samen getrocknet und zum Mehl verarbeitet. Auch als Wildgemüse ist sie gut. Man kann sie auch als Spinat zubereiten.
Das Unkraut, das viel kann!

Mehr Informationen zum EWILPA® Mönchengladbach und zu der Stiftung EssbareWildpflanzenParks gibt es hier.
 

Sonntag, 26. Juli 2020

Meine kreative Kosmetik-Werkstatt

Jawohl, jetzt mache ich meine Kosmetik selbst! Warum? Weil ich die Nase voll von Parabenen, Mikroplastik, Palmöl und CO. habe. Mir reicht's! HIER steht mehr darüber.
Das ist meine Lippenpflege. Hier sind Sheabutter, Bienenwachs und Honig enthalten. Die Textur ist seidenweich und leicht. Diese Salbe macht meine Lippen geschmeidig und zart. Auch der natürliche Duft vom Honig gefällt mir sehr gut.
Und hier ist meine erste Gesichtscreme. Auch mit Sheabutter und Bienenwachs. Dazu kamen noch pflegende Öle wie Aprikosenkernöl. Es duftet wunderschön nach Neroli, weil ich ein paar Tropfen von diesem kostbaren ätherischen Öl zugefügt habe - eine Wonne für die Haut und gute Laune für den Tag.
Meine Fußbutter mit Wollwachs, Ringelblumenöl und Bienenwachs. Dazu habe ich noch das ätherische Weihrauch-Öl genommen. Eine tolle Sache und meine Füße fühlen sich sehr glücklich ;-)               


Ewilpa in Mönchengladbach: Aller Anfang ist schwer

Hier habe ich schon mal kurz darüber geschrieben. Gestern war ich vor Ort und… ich habe mich verliebt. Das Gelände von 5.580 m² sieht aus, wie die Wildnis, die zu einer Schönheit erwacht werden möchte. Meine Fantasie wurde direkt beflügelt und in meinem Herzen hörte ich eine klare Stimme, die sagte „Hier willst du deine Spuren hinterlassen…“
Es klang sehr romantisch und inspirierend… bis sich mein Verstand meldete „Das ist ein harter Brocken!“ Aber es war schon zu spät, die Entscheidung war getroffen –
Ich will mitmachen!
Das Gespräch mit der Initiatorin Meike Koppmann war sehr aufschlussreich. Auf dem Gelände waren schon 8 fleißige Helfer. Und man konnte klar erkennen, es gibt viel zu tun. Jede Hand ist hilfreich. Jeder ist willkommen.
Die Einzelheiten dazu sind auf der Seite von Frau Koppmann zu finden:
https://www.vrohmut.com/ewipla-m-nchengladbach
Am nächsten Samstag, 01.08. bin ich auch dabei! 

Kreativ mit Papier

Kleine Schachteln selbst zu basteln, macht immer viel Spaß. Man kann die Größe bestimmen und individuell gestalten. Wenn man eine Schachtel ausprobiert hat, geht es ganz einfach und bietet viele kreative Möglichkeiten.
 
 
 
 

Samstag, 18. Juli 2020

Bienenweide im Hochbeet: Teil 2

So sieht meine Bienenweide im Hochbeet heute aus - ganz schön wild!
 
Die kleine weiße Schönheit hat sich endlich offenbart und erzählt, was sie ist: BuchweizenDas hätte ich nie im Leben gedacht, aber jetzt sehe ich das selbst an den Samen. Dieses Pseudogetreide (Fagopyrum) kenne ich sehr gut. Neben Hirse, Reis und Co. schmeckt es hervorragend. Aber ok, es blüht in meinem Hochbeet als Nahrung für Insekten, die immer willkommen sind.
Mittlerweile sind auch ein paar neue Pflanzen dazu gekommen.
- Wilde Malve (Malva sylvestris)
 
- Feldmohn (Papaver rhoeas)
 
Ich stelle fest, das Saatgut „Bienenweide“ ist reine Pflanzensammlung aus der Landwirtschaft. Das sind vorwiegend Futterpflanzen für Vieh und nur ein paar Wildkräuter. Umgekehrt wäre es, in meinen Augen, besser. Aber ich bin kein Insekt und glaube, sie freuen sich über jedes nektarreiches Gewächs.
 
 
Ein Teil blüht noch und ein Teil bildet fleißig Fruchtstände. Das freut mich!
Fortsetzung folgt...